Sixtus-Knaller statt Silvester-Böller
“Sixtus statt Böller”
Thomas Knüwer regt den Verzicht für Wichtiges an.
Natürlich ist Martin Oettings Idee umstritten, den bei Carta veröffentlichten “Sixtus-Brief” als Anzeige in eine dieser Leistungsschutzrechts-Zeitungen (LSrZ) zu veröffentlichen. Warum denen, deren Ab- und Ansichten man opponiert auch noch solch einen fulminanten Betrag “in den Rachen kippen”? 30k€ sind wirklich kein Pappenstil und abkriegen tut sie dann sowieso nur ein Verlag.
Aber Thomas hat völlig recht:
“Ich wünsche mir ja, dass der Journalismus weiter existiert. Verlage an sich sind nicht das Böse – sie werden nur absurd schlecht gemanagt. Jene Köpfe in den Verlagen, aber auch viele Journalisten, scheren sich nicht darum, was im Internet so steht. Eine Print-Anzeige im eigenen Blatt (oder einem respektierten anderen Medium) wäre ein Aha-Effekt.”
Ich bin fest davon überzeugt, daß die ganze Häme der Alteingesessenen gegenüber den “Netz-Leuten” just in Stirnrunzeln übergeht, wenn sie sehen, daß genau diese ihr Geschäftsmodell besser verstehen, als sie selbst. Und ehrlich gesagt, ich freu mich dadrauf.


